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Unsere aktuellen Vernetzungen und Kooperationen

Symposion 'Media Democracy under Pressure'

Aus Anlass des 20 jährigen Jubiläums Freier Radios in Zeiten großer medienpolitischer Herausforderungen veranstalten der Verband Freier Radios Österreich gemeinsam mit Radio Orange 94.0, dem Institut für Publizistik der Uni Wien, COMMIT und Okto am Di, den 22. Mai das Symposium 'Democracy under Pressure - Community Medien in Europa'.

Auszüge dieses Symposions finden Sie hier in einem Okto Scout.

Community Medien stehen als nichtkommerzieller Privatrundfunk zwischen öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Medienunternehmen. Sie symbolisieren Diversität, Pluralismus, partizipative Medienproduktion und Inhalte einer engagierten Zivilgesellschaft. Sie bieten einen Raum für öffentliche und demokratische Debatten, in dem viele Stimmen zu Wort kommen. Dennoch und trotz ihrer langen Tradition – in Österreich seit 20 Jahren – sind die Freien Medien oft nicht Teil der Debatte in einer nationalstaatlichen Medienpolitik. Die Konferenz soll Aufmerksamkeit für die demokratische Bedeutung der Community Medien erzeugen. Im gesamteuropäischen Kontext wird daher debattiert, wie Community Medien ermächtigt werden, Demokratie zu stärken.

Folgende Fragen werden diskutiert:
Welche Form von Medienregulation kann den Fortbestand und die Weiterentwicklung
von Community Medien ermöglichen?
Welche Konditionen erleichtern ernsthafte partizipative Information von und für Bürger_innen?
Was ist notwendig, um den demokratischen Prozess zu stärken?
Welche Verantwortung und Erwartungen sind an Community Medien gebunden?

Konferenz: Di, 22. Mai 2018 12:00–19:00
Ort: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Währingerstraße 29, HS1 UG

PROGRAMM  Programm PDF dt. (pdf)  Programm PDF eng. (pdf)
 

"Die öffentliche, bessere Medienenquete"

Unmittelbar vor der Medienenquete der Regierung, welche am 7. und 8.6. abgehalten wurde, fand am 6.6.2018 die 'Öffentlichen, Bessere Medienenquete" statt – als Kundgebung mit Reden und Musik. Tenor der Beiträge:  Es gilt, einen Umbau des ORF zum Instrument der Regierung und generell eine „Orbánisierung“ der Medienlandschaft zu verhindern. Die Gebührenfinanzierung ist zu erhalten. Die Forderungen gehen aber über den ORF hinaus und streben insgesamt eine deutliche Stärkung der Medien- und Meinungsvielfalt in Österreich an. Es gab auch deutliche Zurufe an den ORF, sein öffentlich-rechtliches Profil zu schärfen.

Die Community Medien - Freie Radios und Community TVs - waren durch Barbara Eppensteiner von Okto und Verbandsgeschäftsführerin Helga Schwarzwald vertreten.
Einen Mitschnitt unserer Rede finden Sie hier

Hier finden Sie die gesamte Redner_innenliste:
Armin Thurnher (Falter)
Ingrid Brodnig (Autorin, Publizistin)
Rubina Möhring (Reporter ohne Grenzen Österreich) 
Eva Blimlinger (Akademie der Bildenden Künste)
Barbara Eppensteiner (Okto TV)
Helga Schwarzwald (Verband Freier Radios Österreich)
„Wir Staatskünstler“ (Florian Scheuba und Thomas Maurer)
Erich Fenninger (Volkshilfe und DiEM25)
Michael Bünker (Evangelische Kirche A. B.) 
Isolde Charim (Philosophin und Kolumnistin Wiener Zeitung) 
Udo Bachmair (Vereinigung für Medienkultur)
Leonhard Dobusch (Universität Innsbruck, ZDF-Fernsehrat)
Friedrun Huemer (Es Bleibt Dabei – Verein zur Förderung der Meinungsfreiheit)  
#aufstehn: Maria Mayrhofer und Soma Ahmad
attac: Alexandra Strickner  ? Fritz Hausjell (Medienhistoriker)
Thomas Weber (Biorama)
“Omas gegen Rechts” 
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren)
Gerhard Moser (ORF-Zentralbetriebsrat)
Manochehr Shahabi (Unterstützungskommittee zur Integration von MigrantInnen) 
Wiltrud Hackl (Gesellschaft für Kulturpolitik Oberösterreich) 
Edeltraud Novy (AG Demokratie braucht Bildung) 
Paul Gulda

Moderiert hat Willi Resitarits.

Die musikalischen Intermezzi kamen von
Maja Osojnik (Elektronik)
Willi Resetarits und Ernst Molden
Schmieds Puls (solo)
Peter Rosmanith & Miki Liebermann
John Morrissey & Gerhard Ruiss mit anlassbezogenen Gstanzln
Foto: Simon Inou

„Wir für den ORF“ - Die Pressekonferenz


„Wir für den ORF“
veranstaltet am 6. Juni 2018, dem Vorabend der Medienenquete der Regierung, eine „öffentliche, bessere Medienenquete“ in Form einer öffentlichen Kundgebung am Karlsplatz (Siehe oben). Im Vorfeld lud die Initiative zur Pressekonferenz im Presseclub Concordia, um einige der Positionen und Forderungen der „öffentlichen, besseren Medienenquete“ mit zahlreichen Teilnehmer_innen aus dem Medien- und Kulturbereich und aus zivilgesellschaftlichen Organisationen zu präsentieren. Der Verband Freier Radios Österreich war durch unsere Geschäftsführerin Helga Schwarzwald vertreten.
Hier finden Sie einen Mitschnitt der Pressekonferenz. Am Podium waren in der Reihenfolge der Aufnahme:
  • Gerhard Ruis, Autor, Musiker, Wir für den ORF (Moderator)
  • Udo Bachmaier, Vereinigung für Medienkultur
  • Eva Flicker, Mediensoziologin
  • Cornelius Obonya, Schauspieler
  • Stephan Schulmeister, Wirtschaftsforscher
  • Helga Schwarzwald, Verband Freier Radios Österreich

Medienpolitische Pfingsten

Zu Pfingsten 2018 hosten gleich drei Freie Radios in Kooperation mit weiteren Organisationen - medienpolitische Veranstaltungen und verbinden sich so zu einem großen Netzwerk, das Menschen und Perspektiven rund um Medien, Demokratie und Digitalisierung miteinander verknüpft und an verschiedenen Orten Österreichs unter internationaler Beteiligung zum Thema macht.

Den Anfang macht am Freitag, den 18. Mai Freirad – Freies Radio Innsbruck mit einer Diskussion zu Strategien gegen rechten Populismus.
Danach folgt die #mediana18 am Samstag, den 19. Mai in Linz - gemeinsam mit dem Open Commons-Kongress am Vortag.
Schließlich findet am Dienstag, den 22. Mai in Wien das Symposium 'Democracy under Pressure - Community Medien in Europa' statt, das von Radio Orange 94.0 gemeinsam mit dem Institut für Publizistik der Uni Wien, dem Verband Freier Radios Österreich, COMMIT und Okto veranstaltet wird.

Mehr Informationen finden Sie hier und in der Videodokumentation der #mediana.
Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren!

solidaritätspakt der zivilgesellschaft

Angesichts bedrohlicher Entwicklungen für die Demokratie in Österreich haben sich eine Reihe zivilgesellschaftlicher Organisationen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern in einem Solidaritätspakt für den Schutz und Ausbau von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen, sozialer Sicherheit und Demokratie zusammen geschlossen. Der Verband Freier Radios Österreich ist Gründungsmitglied dieses Zusammenschlusses.
Die den Solidaritätspakt unterzeichnenden Organisationen verpflichten sich gemeinsam ? so wie bisher ? ihre Stimme zu erheben und für den Erhalt und den Ausbau grundlegender Rechte sowie der rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches und gewerkschaftliches Handeln und Demokratie einzutreten. Sollten einzelne Bevölkerungsgruppen oder Organisationen staatlicher Repression ausgesetzt werden, werden wir gemeinsam und solidarisch Beistand leisten und aktiv werden.
Bild: Radiodays Europe

Partner der Radiodays Europe


We are happy to announce that Verband Freier Radios Österreich is partner of Radiodays Europe which this year will take place from 18 - 20 March in Vienna.

Radiodays Europe was born in 2010 as a response to the needs of the European industry, public and private, to come together to discuss the new media challenges, across borders. It has since grown to become one of the most important annual conference for radio professionals with 1500 participants from 62 countries. It is a meeting point for the European radio industry, both private and public, and a destination for radio people from around the world.
Radiodays Europe (RDE) is about radio´s future, but also about sharing experiences from the best of radio today. Success stories, digital advances, journalism, new research and business models, from across the globe.
As private non-commercial broadcasters we get inspired by the diverse presentations of a broad range of interesting speakers. We dig deeper and add our perspectives to the pool of knowledge that is shared when it comes to innovate and develop radio and audio towards the needs and desires of our audiences.

Radiodays Europe 18-20 March 2018
Austria Center Vienna
Bruno-Kreisky-Platz 1
1220 Vienna

You find the link to the registration here.
Für die erforderlichen Informationen um den Discount für Freie Radios in Anspruch zu nehmen: office@freie-radios.at
Foto: UNESCO Chair On Community Media

Prof. Vinod Pavarala - Chairholder of the UNESCO Chair on Community Media

Auf Einladung des Verbands Freier Radios Österreich nahm Prof. Vinod Pavarala an der CivilMedia17, welche Mitte Juni 2017 in Salzburg stattfand, teil. Prof. Pavarala hat unsere Arbeit hierzulande mit seiner weitreichenden Expertise zu Community Medien bereicht. Er präsentierte den in Indien entwickelten Community Radio Continous Improvement Toolkit, welcher mittlerweile in Deutschland, Kamerun und Bangladesh erfolgreich im Einsatz ist. Überdies gewährte seine Präsentation zur Community Radio Bewegung in Indien wertvolle Einsichten in die internationale Dimension der Community Medien Arbeit. Nach mehreren Vernetzungsmeetings beschlossen wir den diesjährigen Austausch mit einem Besuch beim Freien Radio Salzkammergut.

Foto: Radiofabrik

Internationale Vernetzung von frauenpolitischen und feministisch/queeren Redaktionen



Within the frame of CivilMedia17 Verband Freier Radios Österreich invited to and facilitated a networking initiative for women, feminist and queer radio groups and activists from Germany, Saudi Arabia, Iran and Austria. This meeting is another starting point of getting together, exchanging ideas and experience as well as planning projects together and initiating a communication's network to build on in the future.

Verband Freier Radios Österreich ist Teil der MEDIANA-Plattform



MEDIANA ist eine Diskurs- und Vernetzungsplattform für Personen und Organisationen aus dem Medien-, Demokratie-, Sozial- und Menschenrechtsbereich und strebt Verbindungen zwischen zwischen AkteurInnen der verschiedener Felder an, um mittels Good- und Best-practise Beispielen Lernen für alle Beteiligungen zu begünstigen. Es sollen langfristige Netzwerke geschaffen werden, die gemeinsam gesellschaftliche Anliegen diskutieren und voranbringen können.

Positionspapier: https://mediana.at/wp-content/uploads/sites/2/2017/05/Positionspapier_17..

Internet Governance Forum Austria


Der Verband Freier Radios Österreich ist Stakeholder im Internet Governance Forum Austria. Das Internet Governance Forum Austria ist eine offene Dialog-Plattform, das nach den Governance Regeln des UN IGF arbeitet. Das dort verankerte Multistakeholder-Prinzip soll Vertreter_innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und technische Gemeinschaft zusammenbringen.
Am 16. Oktober 2017 findet das IGF Austria heuer zum brisanten Thema „Sicherheit und Freiheitsrechte im digitalen Raum“ statt.
Neben Podiumsdiskussionen finden drei Workshops zu folgenden Themen statt:
• „Filterblasen, Fake News und Hate Speech”
• „Meinungsfreiheit und Privatsphäre unter Druck?“
• „Mobilität, Freiheit und Sicherheit“

Panel of Experts of the Austrian Media Pluralism Monitor


Dr. Helga Schwarzwald is part of the panel of experts regarding the Austrian Media Pluralism Monitor. The Media Pluralism Monitor (MPM) is a tool that has been developed by the Florence based Centre for Media Pluralism and Media Freedom to assess the risks for media pluralism in a given country. Prior to the 2016 implementation, the tool has been tested under two pilot-projects co-funded by the European Union in 2014 and 2015. The Monitor assesses the risks for media pluralism based on a set of twenty indicators covering four different areas: Basic Protection, Market Plurality, Political Independence and Social Inclusiveness. The indicators cover legal, economic and socio-political questions. The MPM covers a broad notion of media pluralism that encompasses political, cultural, geographical, structural and content related dimensions.
All types of media are covered: public service, commercial and community media.
National experts, composing the MPM network of local teams, provide the data to assess the levels of risk at country level, draft the country reports, while the CMPF supervises and guarantees quality and consistency of the data collection and assesses the levels of risk.
Foto: Alexander Vojvoda

Zukunftswerkstatt Community Medien des deutschen Bundesverbands Freier Radios

Auf Einladung des BFR nahm Dr. Helga Schwarzwald als Panelistin an der Eröffnungsdiskussion der Zukunftswerkstatt Community Medien zum Thema "Was tun in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks?" im Oktober 2016 teil. Es bot sich so nicht nur die Gelegenheit, über die Entwicklungen hierzulande, welche aus Sicht vieler mit einem sogenannten Rechtsruck im Jahr 2000 eingeleitet wurden, zu berichten. Darüberhinaus bot sich ein interessanter Rahmen zur internationalen Vernetzung mit Rundfunkveranstalter_innen und Radiomacher_innen z.B. aus Deutschland, Kamerun und Indien. Parallel fand in dieser Zeit das von Radio CORAX veranstaltete Internationale Radiokunst-Festival Radio Revolten statt: „Radiokunst als eigenständige Kunstform in ihrer Vielstimmigkeit zu präsentieren ist Anliegen des 30tägigen Festivals. 70 Künstler_innen aus 17 Ländern präsentieren aktuelle Radiokunst an 15 Orten der Stadt in Form von Ausstellungen, Installationen, Performances und Konzerten.“
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