Zen Hören

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Worum geht's?

Fokussierung auf akustische Wahrnehmung / Hörsinn

Was können wir wahrnehmen / hören?

Welche Informationen beinhalten akustische Signale?

zum Teil auch: Wie filtern wir (unbewusst) akustische Signale? Was nehmen wir im Alltag als Information wahr? Was ist ein "Störgeräusch"?


eignet sich als Einstieg oder Unterbrechung in eigentlich jeder Einheit, da Hören für Radioarbeit generell ein Thema sein sollte. Bei Workshopschwerpunkt Akustisches Gestalten funktioniert diese Aktivität gut, um die verschiedenen Ebenen (und Möglichkeiten) der Gestaltung von Radiosendungen zu erarbeiten bzw. erlebbar zu machen.

Übung zum Calm Down und erneuten Fokussieren nach einer hitzigen und lauten Phase


Ablauf

Die Gruppe wird gebeten sich im Raum wahllos zu positionieren. Danach folgt die Bitte, die Augen zu schließen und sich (auf sich selbst) zu konzentrieren. Nach einer kurzen Weile des In-Sich-Versinkens (ca. 30 s) werden die Teilnehmenden gebeten, bewusst auf die Geräusche in ihrer Umgebung zu hören. Was nehmen sie wahr? Jede Person soll für sich feststellen, was sie hört und die verschiedenen Geräusche zählen.

Nach etwa 1:30 min wird die Aktivität aufgelöst. Die Augen können wieder geöffnet werden. Die Trainer_in fragt nun nach: was habt ihr gehört, wieviele Geräusche habt ihr wahrgenommen. In der Sammlung der akustischen Erfahrung wird sich herausstellen, dass die Interpretation und Filterung der Geräuschkulisse sehr individuell erfolgt. Was für die eine Person an Geräuschen zusammen gehört, wird von einer anderen als Vielzahl von separierten Informationen wahrgenommen. Gemeinsam wird die Gruppe sicher auf mehr Geräusche/Geräuschebenen kommen als jede einzelne Person.


Varianten

Bei schönem Wetter kann man einfach vor die Tür gehen. Draußen sind eine Vielzahl mehr an akustischen Eindrücken wahrzunehmen. – Allerdings ist es auch beeindruckend, wie viele verschiedene Geräusche von draußen auch in geschlossene Räume dringen bzw. was der "Eigenklang" eines Raumes/Hauses ist.


Auswertung / Reflexion

Diese Aktivität benötigt keine große Reflexionsrunde. Es ist allerdings möglich von der Wahrnehmung auf verschiedene Themen überzuleiten. Zum Beispiel ist es möglich, die Ebenen der akustischen Gestaltung herauszuarbeiten. Oder in einem Workshop zum Hörspiel lässt sich analysieren, wie akustische "Hintergründe" wirken.

Der größte Effekt der Aktivität liegt in der individuellen Wahrnehmung. Deshalb ist es nicht ratsam, die Auswertung zu breit auszudehnen. – Am besten nach ein paar kurzen zusammenfassenden oder erläuternden Worten im normalen Seminarablauf weiter machen.


Was mir mit dieser Übung passiert ist:


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