babelingo
Die Arbeitsgruppe babelingo entstand aus der kontinuierlichen
Auseinandersetzung mit dem Thema Mehrsprachigkeit in den Medien im
Rahmen der Freien Radios.
Seit dem Sendestart der ersten Freien Radios in Österreich 1998 haben
sich die muttersprachlichen und mehrsprachigen Sendungen als ein
besonders wichtiges Programmsegment erwiesen. Die omnipräsente
mehrsprachige Realität unserer Gesellschaften findet in den
etablierten Medien keine Darstellung. Der Sendestart der Freien Radios
in Österreich bedeutete für zahlreiche Sprachgruppen, ähnlich wie in
anderen europäischen Ländern, erstmals eine Gelegenheit für medialen
Ausdruck. Eine enorme Anzahl von Minderheiten- und
MigrantInnenredaktionen entstanden, um eigene, partizipative Programme
für ihre Sprachgemeinschaften zu gestalten.
babelingo setzt dort an, wo mediale Verständigung durch
Sprachgrenzen eingeschränkt ist. Konzepte und Methoden zur
sprachübergreifenden und damit communityübergreifenden Verständigung
werden erarbeitet, internationale Erfahrungen ausgetauscht.
babelingo analysiert aber auch die vorhandenen
(medien)politischen Rahmenbedingungen unter dem Aspekt des Zugangs von
MigrantInnen und Minderheiten zu Medien und formuliert Forderungen in
Hinblick auf die Möglichkeit zur Selbstrepräsentation.
2002 wurden 2 Babelingo-Workshops durchgeführt:
- Brücken bauen
- Aufbau einer 8-sprachigen Audiodatenbank mit symbolischen
Sprachbrücken für den Sendealltag 11. - 14. April 2002 bei Radio
Helsinki in Graz
- Creating Interfaces
- Creating Interfaces - language pluralism in the European media
and the role of community radios in promoting multilingual
programming 5. - 7. Juli 2002, Bad Eisenkappel/Zelezna Kapla
Die vollständige Dokumentation babelingo 2002 kann hier
heruntergeladen werden:
Dokumentation 2002 (PDF Dokument, 375kB)
Kontakt und weitere Infos bei:
Helmut Peissl
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